Willkommen beim Schweizer Atlas der Gesundheitsversorgung

Der Versorgungsatlas bildet gegenwärtig rund 30 der häufigsten stationären Behandlungen in den Schweizer Akutspitälern ab. Einige Bereiche wie Orthopädie oder Kardiologie sind darin bereits gut vertreten, während andere Bereiche noch ausstehend sind. Der Grund hierfür liegt in der Methodik dieses Atlas. Die Versorgungslandschaft wird nicht nur kantonal abgebildet, sondern zusätzlich nach Spitalregionen gegliedert. Spitalregionen variieren stark nach Einzugsgebiet der Spitäler und deren jeweiligen medizinischen Angeboten. Jeder Leistungsbereich erhält also eine eigene Regionalisierung, gänzlich unabhängig von Kantonsgrenzen. Gegenwärtig sind es je nach Bereich zwischen 19 und 61 Regionen.

Der hier vorliegende Atlas soll künftig fortlaufend erweitert und aktualisiert werden. Dabei werden wir nicht nur zusätzliche Behandlungen einschliessen, sondern in Zusammenarbeit mit Fachleuten auch vertiefte Analysen in unterschiedlichen medizinischen Disziplinen bieten. Ziel ist, in den folgenden Jahren mithilfe des Atlas das schweizerische Gesundheitswesen systematisch zu dokumentieren. 

Das Projekt

Das Projekt „Versorgungsatlas“ wurde von der Gottfried und Julia Bangerter-Rhyner-Stiftung im Rahmen des Förderprogramms „Versorgungsforschung“ der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) unterstützt. Der Atlas entstand in Zusammenarbeit des Institutes für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) der Universität Bern mit dem Schweizerischen Gesundheitsobservatorium (Obsan).